Sie sind hier: Startseite » Tierisches

Corona und die Folgen für die Tiere

Ausgesetzte Corona-Hunde und - Katzen

Teresa war auch ausgesetzt worden
Teresa war auch ausgesetzt worden

Es passiert zur Zeit genau das, wovor ich und viele andere Tierfreunde gewarnt haben. Massenhaft angeschaffte Tiere verlieren ihr Zuhause. Viele Betriebe rufen die "Heimarbeiter" zurück ins Büro. Die Kinder gehen wieder zur Schule und genießen die wiedergewonnene Freiheit. Wer hat da noch Zeit, sich um den Hund zu kümmern?
Menschen können wieder reisen und nicht jeder hat Lust oder die Möglichkeit zu campen. Mit Hund in den Urlaub? Es geht, wenn man will und auf den Ballermann verzichten kann. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Hunde in der nächsten Zeit ausgesetzt werden, im schlimmsten Fall angebunden im Wald oder menschenleerem Gebiet.
Glück werden die haben, die im Tierheim abgegeben werden. Da sitzen sie dann, traumatiert und vergessen. Sie verstehen die Welt nicht mehr.
Mir blutet das Herz wenn ich an all die armen Geschöpfe denke. Ja, manchmal denke ich, dass diese gewissenlosen Tieraussetzer demnächst selbst zu den Obdachlosen gehören sollten. Was sind das für Menschen? Feige sind sie. Wollen nicht im Tierheim um Aufnahme bitten oder nach einer anderen Lösung suchen.
Die Tierheime sind übervoll.
Wenn Sie also jetzt nach einem Hund oder nach einer Katze suchen, haben Sie die besten Möglichkeiten, ein passendes Tier zu finden.
Machen Sie sich klar, dass es nicht unbedingt leicht wird. Die Tiere, die jetzt im Tierheim gelandet sind, haben einen schwierigen langen Weg hinter sich.
Einfühlsamkeit und Geduld müssen Sie mitbringen. Bauen Sie Vertrauen auf mit viel Liebe und notfalls mit fachlicher Hilfe.

Wucherpreise für Straßenhunde

Wann waren Sie das letzte Mal auf einer Verkaufsplattform für Hunde? Pardon, ich meine auf einer Vermittlungsseite einen Tierschutzvereins?
Ich verstehe die besondere finanzielle Lage der Tierschutzvereine und Tierheime, die Höhe der Fordrungen kann ich nicht nachvollziehen.
Es werden Preise über 400€ bis zu 520€ pro Hund verlangt. Tierliebe hin oder her, das ist zu viel.
Ich würde es noch tolerieren, wenn auch die Auslandstierheime entsprechend entlohnt würden. Aber leider werden die immer noch mit Altkleidern und
gespendetem Futter abgespeist.
Gier hat viele Gesichter und Tierschützer sind keine Heiligen.
Der Begriff ehrenamtlich hinterlässt bei mir einen faden Beigeschmack.
Natürlich kenne ich Tierschützer mit Leib und Seele. Persönlich kenne ich auch einige, die recht gut vom Tierhandel leben.

Gewissenlose Vermehrer sind eine überaus überflüssige Gattung von Mensch. Sie vergrößern Elend und Not in der Tierwelt. Vermutlich schwemmt der Tierhandel genug Bares in die Kasse, um davon ein bequemes Leben zu leben. Was aus den vielen meist kranken Welpen wird, interessiert die Händler nicht. Sie sehen Tiere als Ware an, nicht als fühlende Lebewesen.
Kaufen Sie keine Tiere auf einem Markt.
Kaufen Sie keine Tiere aus Mitleid. Die Tiere zahlen dafür die Zeche.

Corona fördert unseriösen Tierhandel

sie alle warten auf den Transport nach Deutschland
sie alle warten auf den Transport nach Deutschland

Die Tierheime vermitteln so viel Tiere wie noch nie und im Ausland wird fleissig nachproduziert.
Der Welpenhandel (kurze Doku frontal21) blüht, täglich werden viel zu junge kranke Hunde beschlagnahmt.

Muss es wirklich sein, dass auch noch aus Afrika, Thailand und der Karibik Hunde importiert werden?
Ist Europa schon abgegrast oder lüstet es den Interessenten nach exotischen Rassen? Kangal ist out - Australian Kelpie ist angesagt.
Nachdem die meisten importierten Hütehunde aus dem Ostblock oder der Türkei jetzt im Tierheim ihr Leben fristen, bieten findige Händler neue Rassen an.
Sollten wir nicht versuchen, erst mal im eigenen Land Ordnung zu schaffen? Wir haben bereits ein Problem mit ausgesetzten Tieren.Ich bin prinzipiell nicht dagegen, dass sich jemand seinen Hund oder seine Katze auch im Ausland sucht, wenn er/sie hier nicht fündig wird. Dann soll er auch persönlich hinfahren und ihn abholen.
Wenn Hunde und Katzen wahllos und massenweise nach Deutschland geholt werden, schafft das in Deutschland und im Ausland Probleme.
Auslandstiere werden aus ihrem Umfeld heraus gerissen, erleiden einen regelrechten Kulturschock. Sie finden sich nicht zurecht, können sich schwer eingewöhnen.
Ein afrikanischer Hund z.B. friert in unseren Breitengraden. Sein Fell ist nicht geeignet, um in der Kälte zu leben. Genetisch gesehen ist er ein Sommerhund.
Ebenfalls ist der Stoffwechsel der Hunde auf anderes Futter ausgerichtet.
Wieviel Menschen verderben sich auf Urlaubsreisen in andere Länder den Magen, vertragen das dortige Essen oder Klima nicht. Sie bekommen Bauchschmerzen oder Durchfall.
Den Hunden ergeht es nicht anders.

DER ARME KRANKE HUND! Geben Sie ihm ein Zuhause!
Und mitfühlende Tierfreunde lassen IMMER ihr Herz sprechen und der Verstand wird nieder geknüppelt.

Mit den seit Jahrzehnten wahllos eingeführten kranken Hunden, haben die "Tierschützer" auch die Mittelmeerkrankheiten ins Land geschleppt.
Und jetzt will niemand etwas davon gewusst haben.
Die Leishmaniose (Leishmaniasis, Orientbeule, Kala-Azar) ist eine tropische Infektionskrankheit, die durch Parasiten, sogenannten Leishmanien, ausgelöst wird. Die Leishmanien-Infektion kommt weltweit bei Mensch und Tier vor und wird durch die Sandmücke übertragen.
Wenn eine heimische Sandmücke bzw Gartengrasmücke einen infizierten Hund sticht und als nächstes einen gesunden Hund, kann dieser erkranken.
Entgegen der gängigen Meinung, können auch Menschen infiziert werden. Den Menschen geht zwar nicht das Fell aus, aber es entwickeln sich schwere Hautprobleme und entzündliche Prozesse.